Es schwirrt der Kopf: Ambulant betreutes Wohnen – Wohnen in der Familie – Ambulant betreute Wohngemeinschaft oder doch lieber Besondere Wohnform: Wo ist denn bitte der Unterschied? Hier sprechen alle von „ambulant“: Gibt es das Wort überhaupt noch? Braucht es uns Mitarbeitende dann eigentlich noch? – Werden Klienten und Klientinnen mit hohem Hilfebedarf vergessen? Wie hängt die UN-Behindertenrechtskonvention mit ICF zusammen, und was ist nochmal das bio-psychosoziale Modell? Welche Rolle nehmen wir als Mitarbeitende ein – Wie wichtig nehmen wir die Wünsche der Klienten und Klientinnen? Und: Was bestimmt eigentlich die Eingliederungshilfe?
Diesen Fragen und auch denen, die Sie aus dem Themenkreis mitbringen, gehen wir gemeinsam auf die Spur.
Ziele und Inhalte
- Kennenlernen der verschiedenen Möglichkeiten ambulanter Begleitung beim Wohnen und deren Abgrenzung
- Information über die Angebote der Offenen Hilfen der Johannes-Diakonie im Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Neckar-Odenwald-Kreis
- Verständnis für die Verflechtungen im Leistungsdreieck: Klienten und Klientinnen, Leistungsträger, Leistungserbringer und jeweilige Interessen und Haltungen
- Verständnis für die Bedeutung des bio-psychosozialen Modells und dessen Anwendung in der ICF, sowie Einordnung in UN-Behindertenrechtskonvention BTHG
- Klienten und Klientinnen sprechen für sich
Infos
- Zielgruppe: Mitarbeitende im Ambulant Betreuten Wohnen und Interessierte, die mit ähnlichem Personenkreis und perspektivisch im Ambulant betreuten Wohnen arbeiten
- Teilnehmerzahl: mindestens 10, maximal 16 Personen
- Methoden: Inhaltliche Impulse, Gespräch, Reflexion, Gruppenarbeit
- Leitung/Moderation: Ingrid Bolkart-Ries, Diplom-Sozialpädagogin, Johannes-Diakonie
- Dauer: 1 Tag, 09.00 – 17.00 Uhr
- Anmeldeschluss: 11.04.2025
- Ort: Konferenzraum 207, Johannesberg Schule, Mosbach
- Kosten: 330 €
Die Anmeldung erfolgt online über unser Anmeldeformular.